Das Phänomen AVATAR

Er läuft und läuft und läuft … Nichts ist unmöglich, wie es scheint (na ja, fast nichts).

Ganz ehrlich, dass James Camerons 3D-SF-Streifen AVATAR dermaßen abräumt, hätte ich nicht gedacht. Die 2,5 Milliarden-Grenze beim Box-Office knackt der Film locker (der bisherige Rekordhalter TITANIC hat mit 1,8 Milliarden Dollar ja so etwas wie einen Fabelrekord aufgestellt, der allerdings nur zwölf Jahre Bestand hatte). Und noch ist nicht Ende der Fahnenstange.

Wenn man sich im Bekanntenkreis umhört, wer sich alles den Film angesehen hat, dann erklärt sich der enorme Erfolg: AVATAR schauen sich auch Leute an (und nicht selten mehrfach), die ansonsten um SF- oder Actionstreifen einen weiten Bogen machen. Der Kinobesuch ist für viele ein Ereignis, auf das sie sich lange vorher schon gefreut haben – nicht mit einem Kinoabend zu vergleichen, wo man halt ein paar Stunden vorher oder erst an der Kinokasse überlegt, welcher Film es denn sein soll.

Bei den Golden Globes hat der Streifen bereits triumphiert: Es gab Auszeichnungen als bester Film und für die beste Regiearbeit in der Kategorie Drama. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass James Cameron mit AVATAR bei den Oscars ebenfalls abräumen wird, aber unwahrscheinlicher ist es dadurch auch nicht geworden. Immerhin gelten die Golden Globes, die von einer Vereinigung internationaler Journalisten in Hollywood vergeben werden, als Gradmesser für die Oscarnacht.

Mal sehen, was die Oscarverleihung am 7. März dem erfolgsverwöhnten Cameron noch beschert. Egal, was dabei rauskommt, Kinogeschichte hat der gute Mann in jedem Fall geschrieben. Und wie.

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